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Bachelor- und Masterarbeiten, Studien- und Diplomarbeiten

Die Forschungsstelle für Brandschutztechnik vergibt Themen für Bachelor- und Masterthesen, für Studien- und Diplomarbeiten an Studierende. Diese Themen werden an der FFB betreut.

Studierende anderer Hochschulen / Studiengänge sowie Postgraduierte können derartige Arbeiten an der FFB, in Abstimmung mit ihren jeweiligen örtlichen wissenschaftlichen Betreuern durchführen.

Beispiele: KIT, Hochschule für Technik Karlsruhe, Fachhochschule Köln, EIPOS e.V. Dresden, Hochschule Magdeburg-Stendal

 

Aktuelle Forschungsprojekte (Informationen in Arbeit)

  • Feuerwehreinsatztaktische Problemstellungen bei der Brandbekämpfung in Gebäuden moderner Bauweise

Bild: Kalibrier- und Versuchseinrichtung (mit Wärmestrahlerwand) zur Untersuchung des Temperaturverhaltens von unterschiedlichen Verglasungen in realitätsnahen Szenarien

  • Brandschutz in Genlaboren - Einsatz von Wassernebel- und Gaslöschanlagen (siehe auch unter Brandbekämpfung)
  • Anforderungen und Prüfmethoden für die Persönlichen Schutzausrüstungen der Feuerwehreinsatzkräfte im Brandeinsatz unter besonderer Berücksichtigung des Atemschutzes

Brandentstehung und -ausbreitung

Entstehung und Ausbreitung von Bränden fester, flüssiger und gasförmiger Stoffe wie z.B. Einrichtungen und Lagergüter in Modellräumen und in realen Bauwerken.

Wärmefreisetzung und Schadstoffbildung bei Bränden in Abhängigkeit von relevanten Brandparametern.

Brandübertragung durch Strahlung und Konvektion.

Einsatzmöglichkeiten moderner Analysentechnik (GC-MS, FT-IR) zur Bewertung der Gefährdung von Mensch und Umwelt durch toxische Reaktionsprodukte, die sowohl während der Brandentwicklung als auch beim Löschen entstehen können.

Einfluss der Materialeigenschaften von Bauteilen auf den Wärmedurchgang.

Erstellung mathematischphysikalischer Modelle.

Brandbekämpfung, umweltverträgliche Löschverfahren, Löschanlagen

Löschen durch Kühlwirkung, Ersticken, Inhibition.

Technik der Löschverfahren, Löschwirksamkeit und Umweltverträglichkeit der Löschmittel Wasser, Trockenlöschpulver, Schaum und Löschgase wie z.B. Kohlendioxid oder Stickstoff.

Entwicklung von Berechnungs- und Prüfmethoden für Löschgeräte und Löschsysteme.

Bild: Messkammer zur Untersuchung des Schwel- und Brandverhaltens von Produkten in unterschiedlichen Atmosphären - Thermische Belastung mit Hilfe unterschiedlicher Flächen-Wärmestrahler

Untersuchung der für die Löschwirksamkeit von Sprinkleranlagen und Wassernebelanlagen wesentlichen Parameter wie z.B. Brandentwicklung vor dem Löschbeginn, Wassermenge, Wasserverteilung und Tropfenspektrum mit experimentellen Methoden (Brandversuche an unterschiedlichen Lagerarten) sowie numerische Simulation der Wechselwirkungen eines Tropfenschwarms mit den auftriebsbehafteten Brandgasen

Brandschutz und Löschanlagen in mikrobiologischen und gentechnischen Bereichen (Labore, Tierhaltungs- und Produktionsbereiche, Gewächshäuser):

  • Besonderheiten in Gebäuden mit mikrobiologischen und gentechnischen Bereichen: Risikogruppen der Organismen (Gefährlichkeit der Erreger: minimale Infektionsdosis, Kontagiosität, Manifestationsindex, Inkubationszeit), gezielte und nicht gezielte Tätigkeiten mit biologischen Arbeitsstoffen (=> Feuerwehreinsatzkräfte und Rettungskräfte im Einsatzfall), Druckverhältnisse und Ventilationsbedingungen, unterschiedliche Brandlasten (brennbare Flüssigkeiten und Gase, glutbildende Brandstoffe wie z.B.: Chemikalien, Kühlgeräte, Druckbehälter, Futtermittel, Streu, Kunststoffkäfige, elektronische und elektrische Anlagen (Messtechnik, EDV, etc.), Inaktivierung und Desinfektion (Überprüfung der Wirksamkeit, mögliche Gesundheitsgefährdung, Verträglichkeit mit den zu desinfizierenden Objekten),  
  • Eigenschaften von ortsfesten Löschanlagen (Sprinkler, Nieder- und Hochdruck-Wassernebel, Inertgase, Halonersatzstoffe, Sauerstoffreduktion) und Beurteilungskriterien für den Einsatz in diesen Bereichen: Branddetektion, Löschwirkung, Wirkung der Löschanlage (=>Alarmierungseinrichtung) sowie des Löschmittels auf Mensch und Tier insbesondere bei Fehlauslösung, Inaktivierung des Löschmittels und Löschmittelrückhaltung, Wechselwirkungen des Brandrauches und des Löschmittels mit den Hochleistungsschwebstofffiltern in S3- und S4-Bereichen

Löschanlagen in historischen Gebäuden

Hilfsmaßnahmen bei der Brandbekämpfung und Menschenrettung

Räumungsabläufe in hohen bzw. großflächigen Gebäuden wie z.B. Geschäftshochhäusern, Versammlungsstätten und Schulen als Grundlage für die Ausbildung von Rettungswegen.

Untersuchung der Wirksamkeit von Lüftungssystemen zur Rauchfreihaltung von Rettungswegen (Treppenräume und Flure) bzw. großräumigen Gebäudeabschnitten (Atrien, Mehrzweckhallen) im Brandfall.

Verhalten des Menschen bei Bränden.

Auswirkung von Schallschutzverglasungen und vorgehängten bzw. doppelten Fassaden auf den Brandablauf sowie die Brand- und Rauchausbreitung innerhalb und außerhalb des Brandraums .

Gutachter und Beratertätigkeiten

Brandursachen und Brandverhalten von Bauten und Einrichtungselementen.

Auslegung von Lüftungsanlagen für Treppenräume und Flure sowie zur Abführung von Brandrauch aus Hallen und Innenhöfen (Atrien).

Vorbeugende konstruktive Maßnahmen zur Begrenzung weiträumiger Brandfortleitung bei Bauteilen ohne klassifizierbaren Feuerwiderstand wie z.B. bei leichten Dächern für große Hallenbauten.

Integrierte Brandschutzkonzepte.